Kunstwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Standort der Kunst heute
Die Kunstwissenschaft zeichnet sich in den letzten Jahrzehnten dadurch aus, dass sie analog zur Entwicklung in der Kunst keine übergreifende Stilbildung mehr betreibt. In der vorliegenden Publikation nähern sich nun international anerkannte Kunstwissenschaftler, Philosophen und Medienwissenschaftler dem Begriff »Bild« – sowohl durch klassische Bildanalysen und ästhetische Fragestellungen als auch durch Versuche, einen neuen wissenschaftlichen Begriff für Kunst zu finden. Die Autoren, darunter Felix Ensslin, Frieder Nake, Jean-Baptiste Joly, Ute Meta Bauer, Katharina Sykora und Beat Wyss, erörtern, wie wir Bilder lesen und welchen Stellenwert diese in unserem Denken heute einnehmen. Beispielhaft zeigen 30 Kunstwerke, etwa von John Baldessari, Gianfranco Baruchello, Holger Friese, Matthias Hoch, Christian Jankowski, Stephan Jung, Markus Schinwald oder Peter Weibel, die ganze Vielfalt der heutigen Bildproduktion in der Kunst.

Text(e) von Ute Meta Bauer, Jean Baptiste Joly, Bettina Lockemann, Reinhold Heller, Martin Schulz, Pamela C. Scorzin, Werner Sobek, Annette Tietenberg, Walter Tschopp, Martin Warnke, Beat Wyss, RĂĽdiger Zill u.a., Interview von Klaus Gerrit Friese & Dieter Huber, Gestaltung von Uli Cluss, Hrsg. Hannelore Paflik-Huber
48 €
2016. 504 Seiten, 135 Abb.
Broschur

16,00 x 23,00 cm
ISBN 978-3-7757-3755-5