The Day Before. Modelle der Zeit

Ein neuer Aufsatz von Hannelore Paflik-Huber in dem Sammelband von Petra Maria Meyer (Hg-): Ephemer. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2020, S. 525-550. „Eine Pionierin auf diesem Gebiet ist Hannelore Paflik-Huber. In ihrem Beitrag [
] stellt sie zunĂ€chst einige VerstĂ€ndnisweisen von Zeit in verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen (Physik, Psychologie, Neurologie) und unterschiedliche Philosophien (Wittgenstein, Husserl, Heidegger und Julien) vor, um dann die These zu vertreten, dass durch die bildenden KĂŒnste Erkenntnisse zur Zeit gewonnen werden können, die in den wissenschaftlichen Studien nicht getroffen wurden.“ (Petra-Maria Meyer)

Ida Dehmel – Ein Leben zwischen Kunst, Liebe und Haltung

Ein Vortrag von Hannelore Paflik-Huber, GEDOK, 70174 Stuttgart, Hölderlinstr. 17, Mittwoch, 9. Juli 2020, 19:30h

Der Geburtstag von Ida Dehmel, der GrĂŒnderin der GEDOK, jĂ€hrt sich in diesem Jahr zum 150. Mal. Eine gute Gelegenheit fĂŒr die GEDOK-Regionalgruppen, bundesweit an diese mutige Frau zu erinnern und sich mit ihrem Erbe, der GEDOK, auseinanderzusetzen.

Hannelore Paflik-Huber stellt in ihrem Vortrag die außergewöhnliche Biographie von Ida Dehmel vor und spannt zugleich einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Der Vortrag wird höchstwahrscheinlich als Online- Vortrag stattfinden.

Hannelore Paflik-Huber ist Dozentin fĂŒr Gegenwartskunst und Ästhetik, Kuratorin und Autorin zu Zeitaspekten und feministischen Fragestellungen. 1986 hat sie die Zeitschrift â€žFrauenKunstWissenschaft“ mitbegrĂŒndet, deren Mitherausgeberin sie bis 1994 war. Sie ist die erste Vorsitzende des KĂŒnstlerhauses Stuttgart e. V.

Vortrag und Podiumsdiskussion zu Sol Lewitt

Dr. Hannelore Paflik-Huber im GesprÀch mit Prof. Roland Lenz und Denise Madsack

StÀdtische Galerie Ostfildern, 3.12.2019, 18.30 Uhr Dauer ca. 1 h

Die Kunstwissenschaftlerin und Vorsitzende des KĂŒnstlerhauses Stuttgart e.V. fĂŒhrt in die vielfĂ€ltigen Facetten des Werkes Sol LeWitts ein. Im anschließenden GesprĂ€ch mit Prof. Roland Lenz, der an der Akademie der Bildenden KĂŒnste, Stuttgart als Professor fĂŒr Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, ArchitekturoberflĂ€che und Steinpolychromie in der Fachgruppe Kunstwissenschaften Restaurierung lehrt, und Denise Madsack, die als Restauratorin fĂŒr Moderne Materialien und Medien tĂ€tig ist, erörtern alle gemeinsam die Bedeutung des amerikanischen Minimal-KĂŒnstlers und diskutieren Möglichkeiten einer Restaurierung im Spannungsfeld zwischen musealen, kommunalen und denkmalpflegerischen AnsĂ€tzen.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Akademie der Bildenden KĂŒnste Stuttgart (Studiengang Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, ArchitekturoberflĂ€che und Steinpolychromie) werden Studierende eine Zustandserfassung des Kunstwerkes “Four Part Piece” als Grundlage fĂŒr den weiteren Umgang mit den Installationen hinsichtlich restauratorischer Maßnahmen vornehmen.

Lecture On Materiality and Digitality

Am Montag, dem 28. Oktober 2019 hĂ€lt Hannelore Paflik-Huber im Rahmen des Symposiums “Matter and Digitality” des Forschungsprojektes “Conceptual Joining” an der UniversitĂ€t fĂŒr angewandte Kunst, Wien, einen Vortrag ĂŒber “Materiality and Digitality. in englischer Sprache.

Talk / Panel-Diskussionen im Rahmen von Conceptual Joining – Wood Structures from Detail to Utopia. Eine Ausstellung zu Raum- und Strukturexperimenten mit Holz

Moderation: Anja Jonkhans
GĂ€ste: Tobias Nolte („Certain Measures“ Berlin), Hannelore Paflik-Huber (Kunstakademie Stuttgart), Johannes Braumann (Robots in Architecture / Kunstuni Linz), Martin Self (Design+Make, AA London)

Modelle von Zeit in der Gegenwartskunst

Mittwoch 23. Oktober 2019, 19.00 Uhr Vortrag

Kunststiftung Erich Hauser, Saline 36,78628 Rottweil, Konferenzraum, Schwarzes Haus

Dr. Hannelore Paflik-Huber, Dozentin fĂŒr Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden KĂŒnste Stuttgart und 1. Vorsitzende des KĂŒnstlerhauses Stuttgart e.V., spricht ĂŒber Modelle von Zeit in der Gegenwartskunst.

Kunstwerke zeigen, wie unendlich vielfĂ€ltig das PhĂ€nomen Zeit ist. Wie nehmen wir Zeit wahr? Gibt es ein Zeitbewusstsein und wenn ja, wo lĂ€sst sich dieses verorten? Zeit ist zwar messbar, jedoch wie ist sie erfahrbar? Anhand von Beispielen der zeitgenössischen Kunst wird dieser Vortrag einen Überblick ĂŒber die Viel- falt geben, wie Zeit aus unterschied- lichen Perspektiven wahrnehmbar ist. Ein Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und der Physik werden zu Beginn vorgestellt.

Zu der Veranstaltung sind zwei Artikel, in der Neuen Rottweiler Zeitung und in den Neuesten Badischen Nachrichten erschienen:

Vortrag — Von der Gegenwart bis zur Unendlichkeit — Modelle von Zeit in der Gegenwartskunst

Mittwoch 09.01.19, 19:00 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, BĂŒchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Der Tag ist eine ĂŒberschaubare Zeiteinheit, geht doch der Zeiger um Mitternacht wieder auf Null und alles kann, wie es Andy Warhol so treffend sagt – Every day is an new day – von Neuem beginnen. Die kontinuierlich, ablaufende Zeit ist ein PhĂ€nomen, mit dem wir im Alltag und dem unaufhörlichen Ticktack im Hintergrund unsere lieben Schwierigkeiten haben.

Jedes Jahr erinnert uns der Geburtstag an den glĂŒcklichen Moment unserer Geburt, das heißt an unser Dasein, aber auch daran, dass wir unaufhaltsam Tag fĂŒr Tag, Jahr fĂŒr Jahr Ă€lter werden. In diesem Vortrag wird an Bespielen zeitgenössischer Kunst gezeigt, dass nichts ist, wie es scheint. Auch die scheinbar einfach messbare Zeiteinheit Tag gaukelt uns in mancherlei Hinsicht etwas vor.

Anhand der unterschiedlichen Ă€sthetischen Modelle, die KĂŒnstler_innen erfinden, um der 4. Dimension Zeit ein sichtbares Bild zu geben, wird sehr schnell klar, dass Zeit zwar messbar, aber auf keinen Fall fassbar ist. Die Kunstwerke zeigen, wie unendlich vielfĂ€ltig Zeit und Tag darstellbar sind. Die Messbarkeit der Zeit gibt uns die Illusion, alles im Griff zu haben. Um dieses komplexe ontologische PhĂ€nomen zu begreifen, braucht man Bilder. Und die liefern die Bildende Kunst.

Link zur Veranstaltung am 09.01.2019

Publikation 40 Jahre KĂŒnstlerhaus Stuttgart

Das KĂŒnstlerhaus wurde 1978 von Stuttgarter KĂŒnstler/
-innen gegrĂŒndet und hat sich seitdem zu einer überregional
und international profilierten Institution fĂŒr
Gegenwartskunst entwickelt. In einem Zyklus von vier
beziehungsweise fĂŒnf Jahren wechseln die kĂŒnstlerischen
Leiter/-innen, mit ihnen auch das kuratorische Konzept.
In dieser Publikation, die anlÀsslich des 40-jÀhrigen
Bestehens erscheint, wird am Beispiel der kĂŒnstlerischen
Leiter/-innen eine Geschichte des Kuratierens erzÀhlt.
Zu Wort kommen KĂŒnstler-/innen, die hier am Beginn
ihrer Laufbahn kĂŒnstlerische Projekte realisieren konnten,
wie Douglas Gordon, Susanne Kriemann, Olafur Eliasson,
Sharon Lockhart, Roman Signer, Oscar Tuazon und viele
mehr. Persönlichkeiten der Kunstszene geben ihre Statements
zu der besonderen Bedeutung dieses Hauses.

 

AV EDITION (PDF)

40 Jahre KĂŒnstlerhaus Stuttgart

Am Samstag, den 22. September 2018 feierte das KĂŒnstlerhaus Stuttgart sein 40-JĂ€hriges Bestehen und eröffnete das durch die Londoner Architekten Donald Matheson und Simon Jones umgebaute und neu gestaltete Cafe. Die erste Vorsitzende, Dr. Hannelore Paflik-Huber, moderierte den Abend.

Kurzvideo 3:30 min.

Langfassung 23 Minuten

Hannelore Paflik-Huber am Samstag, dem 24.2.2018 im SWR 2 Journal am Mittag live von der art Karlsruhe zu hören

Hannelore Paflik-Huber wurde am Samstag, den 24.2.2018 auf der ART Karlsruhe im SWR2 im “Journal am Mittag” live ĂŒber Frauen im Kunstbetrieb interviewt. Moderation: Marie-Dominique Wetzel.

Hannelore Paflik-Huber auf dem Heidelberger Symposium zu Ehren von Peter Anselm Riedl am 2. Februar 2018

Hannelore Paflik-Huber auf dem Heidelberger Symposium zu Ehren von Peter Anselm Riedl im Heidelberger Kunstverein am 2. Februar 2018. Moderation: Stefan Hohenadel. In der Mitte: Der KĂŒnstler Clapeko van der Heide.