Ida Dehmel – Ein Leben zwischen Kunst, Liebe und Haltung

Ein Vortrag von Hannelore Paflik-Huber, GEDOK, 70174 Stuttgart, Hölderlinstr. 17, im November 2021 (geplant)

Der Geburtstag von Ida Dehmel, der Gründerin der GEDOK, jährte sich 2020 zum 150. Mal. Eine gute Gelegenheit für die GEDOK-Regionalgruppen, bundesweit an diese mutige Frau zu erinnern und sich mit ihrem Erbe, der GEDOK, auseinanderzusetzen.

Hannelore Paflik-Huber stellt in ihrem Vortrag die außergewöhnliche Biographie von Ida Dehmel vor und spannt zugleich einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Vortrag in das Jahr 2021 verschoben werden.

Hannelore Paflik-Huber ist Dozentin für Gegenwartskunst und Ästhetik, Kuratorin und Autorin zu Zeitaspekten und feministischen Fragestellungen. 1986 hat sie die Zeitschrift „FrauenKunstWissenschaft“ mitbegründet, deren Mitherausgeberin sie bis 1994 war. Sie war bis 2021 die erste Vorsitzende des Künstlerhauses Stuttgart e. V.

The Day Before. Modelle der Zeit

Ein neuer Aufsatz von Hannelore Paflik-Huber in dem Sammelband von Petra Maria Meyer (Hg-): Ephemer. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2020, S. 525-550. „Eine Pionierin auf diesem Gebiet ist Hannelore Paflik-Huber. In ihrem Beitrag […] stellt sie zunächst einige Verständnisweisen von Zeit in verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen (Physik, Psychologie, Neurologie) und unterschiedliche Philosophien (Wittgenstein, Husserl, Heidegger und Julien) vor, um dann die These zu vertreten, dass durch die bildenden Künste Erkenntnisse zur Zeit gewonnen werden können, die in den wissenschaftlichen Studien nicht getroffen wurden.“ (Petra-Maria Meyer)

Vortrag und Podiumsdiskussion zu Sol Lewitt

Dr. Hannelore Paflik-Huber im Gespräch mit Prof. Roland Lenz und Denise Madsack

Städtische Galerie Ostfildern, 3.12.2019, 18.30 Uhr Dauer ca. 1 h

Die Kunstwissenschaftlerin und Vorsitzende des Künstlerhauses Stuttgart e.V. führt in die vielfältigen Facetten des Werkes Sol LeWitts ein. Im anschließenden Gespräch mit Prof. Roland Lenz, der an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart als Professor für Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie in der Fachgruppe Kunstwissenschaften Restaurierung lehrt, und Denise Madsack, die als Restauratorin für Moderne Materialien und Medien tätig ist, erörtern alle gemeinsam die Bedeutung des amerikanischen Minimal-Künstlers und diskutieren Möglichkeiten einer Restaurierung im Spannungsfeld zwischen musealen, kommunalen und denkmalpflegerischen Ansätzen.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Studiengang Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie) werden Studierende eine Zustandserfassung des Kunstwerkes “Four Part Piece” als Grundlage für den weiteren Umgang mit den Installationen hinsichtlich restauratorischer Maßnahmen vornehmen.

Lecture On Materiality and Digitality

Am Montag, dem 28. Oktober 2019 hält Hannelore Paflik-Huber im Rahmen des Symposiums “Matter and Digitality” des Forschungsprojektes “Conceptual Joining” an der Universität für angewandte Kunst, Wien, einen Vortrag über “Materiality and Digitality. in englischer Sprache.

Talk / Panel-Diskussionen im Rahmen von Conceptual Joining – Wood Structures from Detail to Utopia. Eine Ausstellung zu Raum- und Strukturexperimenten mit Holz

Moderation: Anja Jonkhans
Gäste: Tobias Nolte („Certain Measures“ Berlin), Hannelore Paflik-Huber (Kunstakademie Stuttgart), Johannes Braumann (Robots in Architecture / Kunstuni Linz), Martin Self (Design+Make, AA London)

Modelle von Zeit in der Gegenwartskunst

Mittwoch 23. Oktober 2019, 19.00 Uhr Vortrag

Kunststiftung Erich Hauser, Saline 36,78628 Rottweil, Konferenzraum, Schwarzes Haus

Dr. Hannelore Paflik-Huber, Dozentin für Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und 1. Vorsitzende des Künstlerhauses Stuttgart e.V., spricht über Modelle von Zeit in der Gegenwartskunst.

Kunstwerke zeigen, wie unendlich vielfältig das Phänomen Zeit ist. Wie nehmen wir Zeit wahr? Gibt es ein Zeitbewusstsein und wenn ja, wo lässt sich dieses verorten? Zeit ist zwar messbar, jedoch wie ist sie erfahrbar? Anhand von Beispielen der zeitgenössischen Kunst wird dieser Vortrag einen Überblick über die Viel- falt geben, wie Zeit aus unterschied- lichen Perspektiven wahrnehmbar ist. Ein Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und der Physik werden zu Beginn vorgestellt.

Zu der Veranstaltung sind zwei Artikel, in der Neuen Rottweiler Zeitung und in den Neuesten Badischen Nachrichten erschienen:

Vortrag — Von der Gegenwart bis zur Unendlichkeit — Modelle von Zeit in der Gegenwartskunst

Mittwoch 09.01.19, 19:00 – 21:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

Der Tag ist eine überschaubare Zeiteinheit, geht doch der Zeiger um Mitternacht wieder auf Null und alles kann, wie es Andy Warhol so treffend sagt – Every day is an new day – von Neuem beginnen. Die kontinuierlich, ablaufende Zeit ist ein Phänomen, mit dem wir im Alltag und dem unaufhörlichen Ticktack im Hintergrund unsere lieben Schwierigkeiten haben.

Jedes Jahr erinnert uns der Geburtstag an den glücklichen Moment unserer Geburt, das heißt an unser Dasein, aber auch daran, dass wir unaufhaltsam Tag für Tag, Jahr für Jahr älter werden. In diesem Vortrag wird an Bespielen zeitgenössischer Kunst gezeigt, dass nichts ist, wie es scheint. Auch die scheinbar einfach messbare Zeiteinheit Tag gaukelt uns in mancherlei Hinsicht etwas vor.

Anhand der unterschiedlichen ästhetischen Modelle, die Künstler_innen erfinden, um der 4. Dimension Zeit ein sichtbares Bild zu geben, wird sehr schnell klar, dass Zeit zwar messbar, aber auf keinen Fall fassbar ist. Die Kunstwerke zeigen, wie unendlich vielfältig Zeit und Tag darstellbar sind. Die Messbarkeit der Zeit gibt uns die Illusion, alles im Griff zu haben. Um dieses komplexe ontologische Phänomen zu begreifen, braucht man Bilder. Und die liefern die Bildende Kunst.

Link zur Veranstaltung am 09.01.2019

Publikation 40 Jahre Künstlerhaus Stuttgart

Das Künstlerhaus wurde 1978 von Stuttgarter Künstler/
-innen gegründet und hat sich seitdem zu einer überregional
und international profilierten Institution für
Gegenwartskunst entwickelt. In einem Zyklus von vier
beziehungsweise fünf Jahren wechseln die künstlerischen
Leiter/-innen, mit ihnen auch das kuratorische Konzept.
In dieser Publikation, die anlässlich des 40-jährigen
Bestehens erscheint, wird am Beispiel der künstlerischen
Leiter/-innen eine Geschichte des Kuratierens erzählt.
Zu Wort kommen Künstler-/innen, die hier am Beginn
ihrer Laufbahn künstlerische Projekte realisieren konnten,
wie Douglas Gordon, Susanne Kriemann, Olafur Eliasson,
Sharon Lockhart, Roman Signer, Oscar Tuazon und viele
mehr. Persönlichkeiten der Kunstszene geben ihre Statements
zu der besonderen Bedeutung dieses Hauses.

 

AV EDITION (PDF)

40 Jahre Künstlerhaus Stuttgart

Am Samstag, den 22. September 2018 feierte das Künstlerhaus Stuttgart sein 40-Jähriges Bestehen und eröffnete das durch die Londoner Architekten Donald Matheson und Simon Jones umgebaute und neu gestaltete Cafe. Die erste Vorsitzende, Dr. Hannelore Paflik-Huber, moderierte den Abend.

Kurzvideo 3:30 min.

Langfassung 23 Minuten

Hannelore Paflik-Huber am Samstag, dem 24.2.2018 im SWR 2 Journal am Mittag live von der art Karlsruhe zu hören

Hannelore Paflik-Huber wurde am Samstag, den 24.2.2018 auf der ART Karlsruhe im SWR2 im “Journal am Mittag” live über Frauen im Kunstbetrieb interviewt. Moderation: Marie-Dominique Wetzel.

Hannelore Paflik-Huber auf dem Heidelberger Symposium zu Ehren von Peter Anselm Riedl am 2. Februar 2018

Hannelore Paflik-Huber auf dem Heidelberger Symposium zu Ehren von Peter Anselm Riedl im Heidelberger Kunstverein am 2. Februar 2018. Moderation: Stefan Hohenadel. In der Mitte: Der Künstler Clapeko van der Heide.